Die Sudbrackschule ist eine von drei ausgewählten Schulen, die an dem Modellprojekt „Bem-vindo“ der AWO teilnimmt. In dem Projekt geht es darum, Kinder und Familien mit Fluchtgeschichte oder Migrationshintergrund zu unterstützen und dadurch die Bildungschancen zu erhöhen.

Der Zugang in die Familie erfolgt über die Schule. Nach einer Bedarfsanalyse wird die Familie gezielt unterstützt. Diese Unterstützung erfolgt über Beratungsangebote, Einzel- oder Kleingruppenförderung für das Kind, aber auch durch die Weitervermittlung an unsere Kooperationspartner aus verschiedenen Bereichen.

Durch die enge Verzahnung der einzelnen Institutionen soll dem Kind ein fördernder Entwicklungsraum geschaffen werden, in dem es seine Ressourcen nutzen und erweitern kann. Absprachen zwischen Eltern, Lehrern und Therapeuten sollen gefördert und dem Kind der Zugang zu Förderangeboten erleichtert werden. Die hier entstandenen Kooperationen sollen auch nach Ablauf des Projektes bestehen und für alle Kinder und Familien der Schule zugänglich gemacht werden.

Ein zweiter wichtiger Punkt neben den Kindern und Familien sind die Lehrer und die pädagogischen Mitarbeiter der Nachmittagsbetreuung, die durch die Vermittlung von Beratungsangeboten, Supervision oder Fortbildungen eine Unterstützung und Entlastung erfahren sollen.

Die aktuelle Projektphase beschäftigt sich mit der Erfassung der Bedarfe und der Erschließung von interessierten Kooperationspartnern aus den oben aufgeführten Bereichen.

Ansprechpartnerin an der Sudbrackschule ist Sarah Klewe. Sie ist seit Oktober 2016 an der Schule tätig.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie in diesem Flyer: